Kardioklang

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Juli 2010

Demnächst mehr dazu!

Meine Thesis beschäftigte sich mit Emotion in der Musik. Ziel war die Vertonung einer Allgäuer Sage. Die Grundlage bestand aus Erkenntnissen von Wahrnehmungspsychologie, Musiktheorie und Neurowissenschaften. Hieraus entstand eine Versuchsreihe, deren Auswertung für die musikalische Umsetzung der Sage ausschlaggebend war. Alles wurde zuletzt in einem Buch dokumentiert.
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Täglich sind wir von unzähligen musikalischen Reizen umgeben. Ob uns der Radiowecker aus den Träumen reißt, wir im Bus die zeitgemäßen Handyklingeltöne unseres Sitznachbarn erdulden müssen, den Fahrstuhl benutzen, in der Telefonschleife des Stromanbieters stecken, im Supermarkt vom Jingle für leichten Sahnepudding berieselt werden, mit unserem iPod die Runde im Park antreten oder abends in die Kneipe am Eck gehen. Unser Leben ist voller Klang. In den meisten Fällen können wir uns weder diesen Reizen noch deren Wirkung auf unseren Gemütszustand entziehen. In vielen Situationen setzen wir uns ganz gezielt klanglicher Manipulation aus. Wir wünschen geradezu von Musik bewegt zu werden und möchten den unwillkürlichen Schauer auf unserer Haut spüren, den manche Stücke bei uns auslösen. Andererseits gibt es Musik, die uns emotional abstößt oder – im extremsten Fall – schlichtweg kalt lässt. Doch welche Faktoren sind für ein solch intensives Gefühlserleben verantwortlich? Was unterscheidet emotionale von unemotionaler Musik? Dieses Buch beantwortet diese Fragen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sowohl Texte zu wissenschaftlichen Ansätzen, die kompositorische und psychologische Zusammenhänge näher beschreiben, als auch „erhörbare“ Beispiele veranschaulichen die starke Verbindung zwischen Herz und Ohr – den Kardioklang
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Prof. Brian Switzer
Prof. Valentin Wormbs
Hochschule Konstanz